Schulprogramm 2005

Zur optimalen Darstellung bitte Monitorauflösung auf 1024*768 einstellen

Suchen:

Impressum

Home

Schulprogramm 2006

 

Vorbemerkungen

Die vorliegende Dokumentation ist eine "Patchwork-Arbeit", was auf die bisherige Erlasslage zurückzuführen ist: Anfang September erhielten die Schulen eine E-Mail des Dezernenten, die eine Aufhebung der bisher geforderten Dokumentation ankündigte. Die amtlichen Schulvorschriften hoben den RdErl. des Ministeriums vom 29.4.03 "Schulprogrammarbeit und interne Evaluation" auf und verzichteten in der Vereinfachung und Herabsetzung der Vorgaben auf die begleitenden "Mindeststandards für Selbstevaluation" sowie auf den begleitenden Bericht über die Arbeit in den Bereichen Schulprogrammarbeit und interne Evaluation. Gleichzeitig wurde im RdErl. v. 16.9.05 in der Schulprogrammvorlage ein Bericht über die bisherige Entwicklungsarbeit gefordert (eigene Hervorhebungen). Da zu diesem Zeitpunkt schon verschiedene Berichte vorlagen, sind diese - in loser Folge - dieser Dokumentation beigefügt.

Außerdem orientiert sich diese Vorlage nicht an der Vorgabe einer Differenzierung zwischen Schuldarstellung und Planung der Schulentwicklung, da nach allgemeiner Ansicht Schulprogrammarbeit einen Prozess darstellt; eine willkürliche Differenzierung in Ist-Zustand und Entwicklung würde diesen Prozess der Schulentwicklung verzerren. Zudem wurde zu Beginn der Schulprogrammarbeit in einer Einführungsveranstaltung der Bezirksregierung den Schulen freigestellt, ihre eigene Dokumentationsform zu gestalten.

Alle Berichte, die Mitglieder des Kollegiums eingebracht haben, sind namentlich bezeichnet; alle anderen Artikel, sämtliche Chronikbeiträge sowie alle Protokolle sind von mir verfasst und z.T. neu zusammengestellt worden. Bedingt durch diese Zusammenfügung verschiedener Protokolle, Chronikbeiträge und Berichte bitte ich stilistische Schwächen (insbes. im Bereich der grammatischen und syntaktischen Kongruenz) in der vorliegenden Dokumentation zu entschuldigen.


Mönchengladbach, im August 2006

Harald Schiffers, StD

 

Übersicht

 

 

Teil 1
 

1. Stärkere Einbindung der Eltern in den Erziehungsauftrag der Schule

1.1 Mitarbeit der Eltern während der Klassenpflegschaftsversammlungen (KPV)

 

Dokumentation: 2001-2003

Wie schon in der ersten Vorlage des Schulprogramms dargestellt, wurden die KPV sowohl im inhaltlichen als auch zeitlichen Ablauf verändert. 2001 beriefen die Klassenlehrer/innen eine weitere Klassenpflegschaftsversammlung zum Thema Methodentraining ein.

Ab dem Schuljahr 2000/01 wurden für die Durchführung der KPV weitere Änderungen beschlossen:

Auf Empfehlung eines Elterngesprächskreises (hervorgegangen aus einigen Teilnehmerinnen des Workshops "Starke Eltern - erfolgreiche Schüler/innen") sowie einiger ausgewählter Elternvertreter der Klassen 5 und 6 sollen sich in der 1. KPV der Klassen 5 möglichst alle Lehrer kurz (max. 3 Minuten) vorstellen, da Eltern zunächst lieber einen ersten Eindruck von der betr. Lehrkraft als ausführliche Informationen über Unterrichtsinhalte, Klassenarbeiten und Benotungen erhalten wollen. Unmittelbar nach den Arsbeckfahrten findet eine 2. KPV statt, in der die Eltern sowohl über den Elternkurs "Starke Eltern - erfolgreiche SchülerInnen" als auch über die Durchführung des Methodentrainings in der Klasse 5 ausführlich informiert werden. Gleichzeitig wird durch diese Einbeziehung der Eltern in das Methodentraining eine stärkere Einbindung des Elternhauses in den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule (wie im Schulvertrag postuliert) gefördert.

Dokumentation 2003-2005

In den Folgejahren 2003-2005 wurde dieses Konzept beibehalten, drei schriftliche Evaluationen (2003-2005) bestätigen diese Praxis, allerdings lehnten die befragten Eltern die Durchführung einer dritten Klassenpflegschaftsversammlung zu Beginn des 2. Schulhalbjahres ab. Hohe Akzeptanz erhielten die regelmäßig durchgeführten Elternstammtische, zu denen die Eltern oft unter einem erzieherischen/schulischen Aspekt eingeladen wurden.

Für die weitere Zukunft der KPV sowie der Elternstammtische werden diese Konzepte beibehalten.

 

1.2 Durchführung des Eltern-Workshops "Starke Eltern - erfolgreiche Schülerinnen und Schüler"

Dokumentationen Chroniken 2001-2003

Der erste Kurs fand Oktober 2000, also unmittelbar vor der 1. Vorlage der Dokumentation unseres Schulprogramms statt. Die erste Schulprogrammarbeitssitzung des Jahres 2001 kam zu folgenden Ergebnissen:

Die zur ersten Sitzung geladenen TeilnehmerInnen des Workshops waren einstimmig der Meinung, dass die drei von Herrn Träbert im Rahmen des Workshops behandelten Schwerpunkte (Konzentrations-, Motivations- und Persönlichkeitsförderung bei SchülernInnen) wichtig gewesen seien. In Gesprächen mit anderen Eltern habe man zudem erkannt, dass auch andere Kinder/Eltern ähnliche Probleme hätten, was insbesondere in der Erprobungsstufe des Gymnasiums von Bedeutung sei. Häufig glaube man, nur das eigene Kind leide unter diesen Schwierigkeiten. Auch die Empfehlungen und methodischen Anregungen durch Herrn Träbert seien sehr hilfreich gewesen.

Zudem ist in weiteren Gesprächen, so auch in einem in Anschluss nach diesem Workshop konstituierten Eltern-Gesprächskreis, deutlich geworden, dass Schulängste gerade in der Erprobungsstufe vorhanden sind und diese anlässlich der zweiten Durchführung des Workshops (ab September 2001) thematisiert werden müssten.

Dokumentation Chronik 2004

Der Kurs, durchgeführt von Herrn Träbert (Schulberatungsservice Köln), wird im laufenden Schuljahr zum vierten Mal den Eltern der Erprobungsstufe angeboten. Die Eltern favorisierten auch in den beiden letzten Jahren dieselben Themen wie zuvor: Konzentrations-, Motivations- und Persönlichkeitsförderung. Mit Einsetzen der Dreizügigkeit im laufenden Schuljahr 2003/04 kam erstmals nur ein Kurs zustande. Überlegt werden muss evtl. eine Kooperation mit einer anderen Schule, um die Kosten (der Kurs wird von den teilnehmenden Eltern bezahlt) zu begrenzen.

Dokumentation Chronik 2005

Die bisher mit großem Erfolg über viele Jahre durchgeführte Aktion "Starke Eltern - Erfolgreiche Schülerinnen und Schüler" stieß erstmals mit nur 32 Teilnehmern/innen auf ein geringeres Elterninteresse. Um diesen Kurs zukünftig weiter anbieten zu können, wird die Kooperation mit einem anderen Gymnasium erwogen. Damit die Höhe der Kosten für die teilnehmenden Eltern wegen einer möglicherweise zu geringen Teilnehmerzahl begrenzt wird, bot der Förderverein für die erneute Durchführung im Herbst 2005 seine finanzielle Unterstützung an.

Situation Ende 2005

Obwohl intensive Gespräche mit einem innerstädt. Gymnasium geführt wurden, kam keine Kooperation zustande. Eine Kooperation mit der benachbarten Hauptschule ist wegen der unterschiedlichen Adressatengruppe nicht möglich. Somit richtete unsere Schule nochmals einen Kurs ein, an dem 24 Mütter und drei Väter teilnahmen. Alle Teilnehmer befürworteten die Durchführung des Kurses unter Leitung eines externen Referenten, sehen aber die finanziellen Probleme.

Weitere Planung

Das Angebot soll, so das Votum aller Schulgremien, beibehalten werden. Im Schuljahr 2006/07 soll nochmals ein Kurs unter externer Leitung eingerichtet werden. Zurzeit werden erste Möglichkeiten ausgelotet, die Durchführung dieses Kurses Kolleginnen/Kollegen zu übertragen (Lernphysiologie: Biologie; allg. Probleme der Erprobungsstufe: Erprobungsstufenkoordinatoren; erziehungsspezifische Aspekte: Erziehungswissenschaft).

 

2. Erstellen eines "Schulvertrags"

Der in der ersten Vorlage des Schulprogramms vorgestellte Schulvertrag, mit Beginn des Schuljahres 2001/02 erstmals allen neuen SchülerInnen und Eltern zur Unterschrift vorgelegt, ist insgesamt positiv aufgenommen worden. Die Ausführung des Vertrags sowie dessen Handhabung ist bis 2005 mit Ausnahme geringfügiger Formulierungskorrekturen nicht verändert worden. Der Schülerrat organisierte ab 2004 eine schriftliche Evaluation der Durchführungspraxis, deren Ergebnisse wegen der veränderten Erlasslage jedoch nicht mehr eingefordert wurden.

Situation 2005

Am Schulvertrag, der weiterhin von allen neuen Schülerinnen und Schülern unterschrieben werden muss, soll festgehalten werden. Um die Bedeutung dieses Vertrages zusätzlich zu betonen, wurde er ab dem Schuljahr 2005/06 erstmalig am Tag der Einschulung im PZ von den neuen Schülerinnen und Schülern unterschrieben. Außerdem müsste, so die Forderung der Schulprogrammarbeitsgruppe, häufiger auf diesen Vertrag zurückgegriffen werden. In der letzten Sitzung vom 6.12.05 wurde besonders die Anwendung dieses Vertrages im Schulalltag gefordert. Eine Evaluation in der Jahrgangsstufe 7 durch den Schülerrat zeigte, dass der Vertrag nach der Einschulung nur noch eine geringe Rolle spiele. Deswegen solle zunächst in jeder Klasse ein Exemplar ausgehängt, im Rahmen von Elternabenden und -stammtischen besonders auf diesen Vertrag hingewiesen und während der nächsten Lehrerkonferenz als TOP behandelt werden.

Aktuelle Ausgabe unseres (demnächst an dieser Stelle!)

Aktualisierung, August 2006

In allen Klassenräumen ist ein Exemplar dieses Vertrags ausgehängt worden.

 

3. Schaffung eines "Schüler-Streit-Schlichtungsmodells"

Im Frühjahr 2001 war die Ausbildungsphase der Schlichter abgeschlossen, und mit den Schlichtungen konnte begonnen werden.

Ab 2002 bildeten Frau Hecht, Frau Hanfland und Herr Wirtz (Referendar) weitere Schülerinnen zu Streitschlichterinnen aus. Erste Streitschlichtungen sind erfolgreich durchgeführt worden, auch die Streitschlichterinnen haben in ihrer Ausbildung und im Umgang mit ihren MitschülerInnen wichtige Erfahrungen sammeln können. Leider haben sich bisher nur Mädchen für die Aufgabe des Streitschlichtens eingefunden, interessierte Jungen (Klasse 8-11) sollten sich melden.

Zurzeit werden 12 neue Mediatoren aus der Jahrgangsstufe 10 nach der Methode der "peer-group-education" ausgebildet, um im Bereich "soziales Lernen" und "Gewaltprävention" Projekte in den Jahrgangsstufen 5-8/9 zu begleiten und auch als Streitschlichter zur Verfügung zu stehen.

Aktualisierung, August 2006

Auch Jungen zeigen inzwischen Interesse, sich für die Aufgabe des Streit-Schlichtens zu engagieren.

 

4. Methodentraining in der Klassenstufe 5

Das Methodentraining der Klasse 5 wird bis heute regelmäßig im ersten Halbjahr des jeweiligen 5. Schuljahres durchgeführt.

In den letzen vier Jahren wurden folgende Veränderungen vorgenommen:

    a) Kompaktes Methodentraining in 2 Wochen -> Verteilung auf insgesamt 4 Wochen (2-3 Stunden Methodentraining pro Woche) und somit eine zeitliche Entzerrung -> Keine spezielle Ausweisung des Methodentrainings, sondern Einbettung in den normalen Unterricht ab 2005;

    b) Veränderung der einzelnen Bausteine;

    c) Einsatz “klassenfremder Kollegen/innen";

    d) verstärkte Einbeziehung der Eltern durch intensivere Informationsvermittlung während der entsprechenden Klassenpflegschaftsversammlung.

     

5. Methodentraining als Vorbereitung der Facharbeit in der Sekundarstufe II

Zurzeit nicht besetzt, wird ergänzt.

 

 

Teil 2


1. Workshop "Pubertät - Kinder - Schule"

Dokumentation Chronik 2003

Die Bereitstellung dieses Angebots bereitete der Arbeitsgruppe größere Probleme. Die Durchführung des ersten Kurses scheiterte an Koordinierungsproblemen zwischen der Referentin und dem Organisationsteam; der zweite angebotene Kurs im November des vergangenen Jahres brachte nach der Auftaktveranstaltung nicht die notwendige Teilnehmerzahl zusammen. Im laufenden Schuljahr ist auf Initiative der Schulprogrammmitarbeiterinnen Frau Fischer (zugl. Schulpflegschaftsvorsitzende) und Frau Borkner am 19.11.03 unter Leitung des Jugendreferats der kath. Regionalstelle Mönchengladbach ein erneutes Angebot geplant. Thema der Veranstaltung: "'Das können doch nicht Meine sein: 'Gelassen durch die Pubertät!'"

Dokumentation Chronik 2004

Im Herbst 2003 wurde dieser Kurs zum ersten Mal mit großem Erfolg durchgeführt. Eine Beauftragte der katholischen Regionalstelle Mönchengladbach informierte in einem interessant vorgetragenen Referat die Eltern der Jahrgangsstufe 6 (teilgenommen hatten ca. 50% der betreffenden Elternschaft), die sich anschließend in Kleingruppen intensiv mit dieser Thematik weiter auseinandersetzten. Die Arbeitsgruppe beschloss, diese Aktion in Zukunft jährlich den Eltern der Klasse 6 anzubieten. Die Organisation soll wiederum -unter Leitung Frau Fischers- von den Eltern unserer Schule (Aktion: Von Eltern - für Eltern) übernommen werden.

Dokumentation Chronik 2005

Am 18.11.04 fand zum zweiten Mal dieser Kurs, der wiederum erfolgreich von Frau Beschorner (Mitarbeiterin der kath. Regionalstelle Mönchengladbach) geleitet wurde, statt. Da das Bistum Aachen die Personalkosten für weitere Kurse nicht übernehmen kann, hat sich die Elterninitiative in Verbindung mit Frau Beschorner erfolgreich um einer Fortführung des Kurses bemüht, so dass im Herbst 2005 der Workshop erneut angeboten werden kann. Geleitet wird er von einer neuen Referentin; Frau Beschorner wird den Einstieg begleiten.

Situation Ende 2005

Der Kurs wurde am 17.11.05 unter neuer Leitung wieder angeboten, die Elternresonanz war aber erstmals deutlich geringer (-45%). Ein möglicher Grund für diesen Rückgang könnte darin bestehen, dass die Eltern von Geschwisterkindern die Kursinhalte bereits kennen. Die Schulpflegschaftsvorsitzende wird zukünftig auf Elternabenden intensiv für eine Teilnahme an diesem Kurs werben.

 

2. "Brain-Gym"

Nachdem in einer Klasse 6 im Schuljahr 01/02 auf Privatinitiative ein entsprechender Kurs (Inhalte: Konzentrationsförderung und Abbau von Blockaden) durchgeführt worden war, erklärte Frau Dr. Burkhardt (Schülermutter) als Kursleiterin sich bereit, interessierten Kollegen/innen weitere Informationen zukommen zu lassen. Dieses Thema wurde nochmals in der Sitzung v. 21.11.05 behandelt, die Durchführungspraxis blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück; nur in einzelnen Klassen wurden -je nach persönlichem Interesse der Lehrkraft- entsprechende Übungen angeboten.

 

3. Förderung der Lernkultur

Dokumentation Chronik 2003

Die Unzufriedenheit von Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen über Unterrichtsstörungen und -verweigerungen einzelner Schüler und Schülerinnen beschäftigte die Arbeitsgruppe in den vergangenen beiden Jahren besonders. Überlegungen, eine Art "Lernzentrum" zu organisieren, in dem "auffällige" Schüler/innen unter Aufsicht zur Arbeit angehalten werden, scheiterten schon in der Planungsphase an didaktischen, organisatorischen und räumlichen Problemen. Die Arbeitsgruppe kam schließlich zu dem Entschluss, dass Versuche, im Umgang mit störenden Schülern/innen einheitliche Maßnahmen festlegen zu wollen, nicht durchführbar seien; dies solle weiterhin individuell jeder Lehrerkraft überlassen werden. Außerdem böten unser Schulvertrag und die Erfahrungen aus zahlreichen Gesprächen innerhalb des Kollegiums viele Möglichkeiten, Schülern, die durch eklatante Störungen auffielen, entsprechend entgegenzutreten. Hervorzuheben ist, dass sowohl Eltern als auch Schüler den "Sozialen Dienst" und "nachmittägliches Anfertigen von Schulübungen" als schulische Reaktionen auf Fehlverhalten begrüßten.

 

4. Vertretungsstunden

Dokumentation Chronik 2003

Mit Beginn dieses Schuljahres liegen den Eltern, die sich bereit erklärt haben, im Rahmen einer Einsatzgruppe in Notfällen Vertretungsstunden in den Klassenstufen 5 und 6 zu erteilen, umfangreiche ausgearbeitete Unterrichtsinhalte verschiedener Fächer vor, mit denen Schüler/innen relativ problemlos sinnvoll beschäftigt werden können. Damit ist die Planungsarbeit innerhalb der Schulprogrammarbeitsgruppe abgeschlossen, und erste Erfahrungen müssen abgewartet werden.

Dokumentation Chronik 2004

Leider konnte die Initiative der Eltern, sich im Rahmen einer Einsatzgruppe in Notfällen für Vertretungsstunden in den Klassenstufen 5/6 anzubieten, nicht in die Praxis umgesetzt werden, da die Bezirksregierung in Düsseldorf diesen Elterneinsatz wegen der Aufsichtsproblematik nicht genehmigte. Eltern -so die Behörde- könnten nur als Wanderbegleitung oder in Arbeitsgemeinschaften eingesetzt werden. Die intensive Vorarbeit ist aber nicht vergebens durchgeführt worden, da von den einzelnen Fachschaften Vertretungsstundenkonzepte ausgearbeitet worden sind, die im Vertretungsunterricht eingesetzt werden können.

 

5. Homepage des FMG

Dokumentation Chronik 2003

Die Arbeitsgruppe regte an, bei der Gestaltung und Aktualisierung der Homepage des Franz-Meyers-Gymnasiums auf Elternhilfe zurückzugreifen, um den zuständigen Kollegen zu entlasten. Der redaktionelle Bereich liegt weiterhin in der Verantwortung des Kollegiums/der Schulleitung. Auch hier müssen erste Erfahrungen abgewartet werden.

Situation Ende 2005

Ab dem Schuljahr 05/06 wird arbeitsteilig (redaktionelle/computertechnische-softwaremäßige Arbeit) die Homepage von zwei Kollegen betreut. Eine Kooperation mit den Eltern scheiterte in der Vergangenheit schon allein an der verwendeten Software.

Aktualisierung im August 2006

Eine Kommunikationsplattform „Schüler für Schüler“ ist technisch umgesetzt worden, es bestehen aber noch Anlaufprobleme bei der Annahme des Angebots.

Die Mitglieder des Kollegiums können unter Verwendung eines persönlichen „Codes“ eigene Beiträge (Texte und Bilder) aktuell einstellen (u.a.: Ressorts „Chronik“ und „Aktuelles“).

 

6. Antiaggressionstraining der Klassenstufe 6

Dokumentation Chronik 2003

Nach der ersten erfolgreichen Durchführung im Herbst des vergangenen Jahres wird dieses Training unter Leitung von Herrn Hardt, Beamter der Kriminalpolizei Mönchengladbach, wieder angeboten. Nach einer Elterninformation führt Herr Hardt das Training in jeder Klasse 6 einzeln durch. Leider war die Resonanz auf Elternseite bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung nicht sehr groß.

Situation 2005

Das Training wird weiterhin, nachdem die betr. Eltern zuvor in einer Abendveranstaltung ausführlich über alle Inhalte und evtl. Probleme informiert worden sind, allen Schülern/innen der Klassen 6 angeboten. Nach ausführlicher Besprechung dieses Angebots im Verlauf der Klassenpflegschaftsversammlungen ist die Teilnahme der Eltern an der Auftaktveranstaltung zwischenzeitlich wieder leicht gestiegen. Von zentraler Bedeutung ist das Engagement des/r jeweiligen Klassenlehrers/in.

 

7. Gender-Mainstreaming

Dokumentation Chronik 2003

Wenn es um Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit geht, wird in jüngster Zeit immer öfter der Begriff "Gender-Mainstreaming" verwendet. Auf der Homepage der Bundesregierung wird der Begriff so definiert: "Gender-Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt".

Da im Schulalltag die Jungen sowohl im Verhaltens- als auch im Leistungsbereich im Vergleich zu den Mädchen "problematischer" sind, setzte sich die Arbeitsgruppe den neuen Schwerpunkt "Jungenförderung". Am 12.11.03 ist ein erstes Vorgespräch mit den Referenten der Bezirksregierung Düsseldorf geplant, dem eine kollegiale Fortbildung am 10.12.03 folgen wird. Gleichfalls wird eine Wiederaufnahme der Mädchenselbstbehauptungs-AG gefordert.

Dokumentation Chronik 2004

Dieser neue Arbeitsschwerpunkt stand im Mittelpunkt der beiden Sitzungen des vergangenen Schuljahres. In ersten Sondierungsgesprächen kam die Arbeitsgruppe in der Sitzung vom 3.12.03 zunächst zu folgenden Schlussüberlegungen:

Eine unmittelbare Änderung im Sozial-/Arbeitsverhalten zwischen Jungen und Mädchen sei nicht herbeizuführen, grundsätzlich sei dies ein mittel- bis langfristiger, komplizierter Prozess, der nur gemeinsam gelöst werden könne. Einen direkten Einfluss habe man über Organisationsformen des Unterrichts (Verweis auf: Norman Green) sowie über Sitzordnungen, um gruppendynamische Prozesse eher beeinflussen zu können. Zudem müssten die Mitglieder der verschiedenen am Schulleben beteiligten Gruppen für dieses Problem sensibilisiert und insgesamt ein Klima der Fairness angestrebt werden.

Im Verlauf des Schuljahres beschäftigten sich alle Mitwirkungsgremien unserer Schule mit diesem Thema; das Kollegium nahm am 10.12.03 an einer von der Bezirksregierung organisierten Fortbildung teil. Zurzeit werden weitere Fortbildungen auf privater Ebene angedacht.

In der Arbeitssitzung vom 12.5.04, an der auch die Klassenlehrer/innen der Klassen 7/8 sowie Vertreter des Sportunterrichts, der Stundenplanung und SV-Lehrer teilnahmen, informierte Herr Butschen ausführlich über die Thematik, und erste Schritte wurden erörtert. Die Arbeitsgruppe betonte, dass sowohl schulische als auch außerschulische Maßnahmen ergriffen werden müssten und dass das Elternhaus -so u.a. in der wichtigen Frage der Medienerziehung- eine große Verantwortung besitze. Im schulischen Bereich müsse der Motivation der Jungen größere Beachtung beigemessen werden (Inhalte, Organisationsformen, Unterrichtsgänge), eine besondere Bedeutung habe das Fach Sport.

Dokumentation 2005

In Teilbereichen des Unterrichts der Sekundarstufe I werden Jungen und Mädchen getrennt unterrichtet: Herr Deppe und Herr Heinrichs führen dies im Fach Informatik, Herr Nacken und Herr Leuchtgens im Fach Sport (8. Schuljahr) durch.

Die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv, so haben das Fach Informatik 15 Mädchen (vor der Einführung dieses Angebots: nur acht) gewählt, die sehr interessiert mitarbeiten. Herr Heinrichs betonte, dass im Bundesland Schleswig-Holstein, in dem man grundsätzlich die Wahlmöglichkeit eines nicht-koedukativen Chemieunterrichts habe, 50% aller Chemiestudentinnen aus diesen Kursen kämen; deswegen sei der nicht-koedukative Unterricht in bestimmten Fächern sehr sinnvoll.

Im Fach Sport wurden nach den Herbstferien zwei Klassen der Stufe 8 zusammengeführt und geschlechtsspezifisch getrennt. Die Inhalte wurden den Neigungen der beiden Lerngruppen entsprechend ausgewählt; jedoch würden zukünftig eher monogeschlechtliche Wünsche nicht bevorzugt, was zur Folge hätte, dass auch Jungen tanzen sowie an gymnastischen Übungen teilnehmen und Mädchen u.a. Fußball spielen müssten. Zum Schuljahresende (im Fach Sport auch während des Schuljahres [= reflexive Koedukation]) können die nicht-koedukativen Lerngruppen jederzeit problemlos in koedukative zurückgeführt werden. Eine Ausweitung dieser Angebote sei, so die Schulleiterin, wegen der schon bestehenden Blockungen (Religion, Fremdsprachen, Differenzierungsfächer) zurzeit stundenplantechnisch nicht realisierbar. Eventuell werde ein Projekttag, der den Umgang zwischen Jungen und Mädchen thematisieren soll, für die Klassenstufe 6 geplant.

Dieser Schwerpunkt der schulprogrammatischen Arbeit wird weiter evaluiert werden; ein weiterer Artikel dieses Heftes beschäftigt sich ausschließlich mit diesem Thema.

Situation Ende 2005

In den Fächern Sport (Klasse 8, eine Sequenz) und Informatik (Klasse 9, Differenzierungsbereich, während des ges. Schuljahres) ist für das 2. Halbjahr 05/06 weiterhin nicht-koedukativer Unterricht geplant, nicht zuletzt wegen der positiven Rückmeldungen vonseiten der Schüler und Schülerinnen. In den reinen Jungengruppen führt jedoch die Abwesenheit der Mädchen nach Einschätzung der Lehrer z.T. zu einem unruhigeren Unterricht, was die These der Disziplinierung der Jungen durch Mädchen im koedukativen Unterricht bestätige.

Aktualisierung, August 2006

Im Schuljahr 2006/07 wird zusätzlich in 2 Klassen der Stufe 9 im Fach Physik (Herr Deppe und Herr Breuer) nicht-koedukativer Unterricht durchgeführt.

 

8. Kooperation Wirtschaft

Dokumentation Chronik 2005

Die Schulleitung strebt eine Kooperation mit der Geschäftsführung des Elisabeth-Krankenhauses in Mönchengladbach-Rheydt an. Ziel ist eine Vernetzung zwischen Arbeits- und Schulwelt: Mitarbeiter/innen des Krankenhauses sollen als Referenten/innen in bestimmten Bereichen das Unterrichtsangebot der Schule ergänzen; unsere Schüler/innen sollen konkret vor Ort entsprechende Angebote des Krankenhauses nutzen, um wichtige Einblicke in wirtschaftliche Abläufe und Zusammenhänge zu gewinnen und diese z.T. praktisch umsetzen zu können.

Situation Ende 2005

Mit dem laufenden Schuljahr 05/06 beginnt diese Kooperation mit folgenden Maßnahmen: Betriebsbesichtigungen einer 9. Klasse, Schülerbetriebspraktika, Anfertigung von Facharbeiten und Entsendung von Experten in die Schule. Umgekehrt haben 2 Deutschlehrer bereits 60 Angestellten des Elisabeth-Krankenhauses in einem Kurs die neuen Regeln der deutschen Rechtschreibung vorgestellt.

Im Bereich der Korrekturen und Beurteilungen von Facharbeiten (auch im Fachbereich Medizin) sind noch umfangreiche Koordinationsgespräche notwendig.

Weiterhin bietet das Krankenhaus ein öffentliches Forum zur Präsentation schulischer Arbeit der verschiedensten Bereiche (Kunst, Hockey-Partner-Schule).

 

9. Tag der offenen Tür

Diese 1982 an unserer Schule zunächst in Form eines Schulfestes organisierte Aktion wurde nach Änderungsvorgaben der Durchführungsmodalitäten durch das Schulamt der Stadt Mönchengladbach im Jahre 1989 auf die Informationsfunktion unserer schulischen Arbeit konzentriert (Unterrichtsvorführungen in den Klassen 5-7, die schulische Arbeit im Unterricht und außerunterrichtlichen Bereich, allgemeine Informationsveranstaltungen). Der Tag der offenen Tür wurde im Schuljahr 05/06 nach vorangegangenen Diskussionen unter Eltern- Lehrer- und Schülerbeteiligung erneut wie folgt schwerpunktmäßig verändert: Ersatz der Unterrichtsvorführung in der Klasse 6 durch einen zusätzlichen „Schnupperunterricht“ in der Klasse 5, an dem die Gast-Viertklässler der Grundschulen aktiv teilnehmen können; "persönlichere" Kontaktaufnahme durch Mittelstufenschüler/innen ("Helping friends") und einen Briefkontakt zwischen unseren Fünftklässlern und den Grundschülern/innen; Schulführungen in Kleingruppen für Eltern und Schüler gemeinsam oder in getrennten Gruppen; Streichung verschiedener Maßnahmen (u.a. Abiturientenversteigerung, Fußballturniere). Selbstverständlich wurde weiterhin die breitgefächerte schulische Arbeit wie bisher publikumswirksam präsentiert. Nach der Durchführung dieses Informationstages am 26.11.05 war die erste Elternresonanz durchgehend positiv; und in der Schulprogrammarbeitssitzung vom 6.12.05 stimmten alle Beteiligten diesen Veränderungen in sehr weiten Bereichen zu - unterschiedliche Auffassungen bestanden lediglich zur Auslagerung der „Abiturienten-Versteigerung“.

 

10. Schüler helfen Schülern

Schon seit langem helfen einzelne Oberstufenschüler/innen, unterstützt durch Fachlehrer/innen, ihren jüngeren Mitschülern/innen bei schulischen Leistungsdefiziten. Ab dem Schuljahr 03/04 wurde diese Maßnahme von einer Lehrkraft für das Fach Deutsch in den Klassenstufen 5/6 koordiniert, indem die Treffen und Themen aufeinander abgestimmt und Materialien z.T. zur Verfügung gestellt wurden. Die Schulpflegschaft möchte das Angebot zukünftig erweitern, so dass in den Klassenstufen 5-8 in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie in 7/8 in Latein und Französisch bei Bedarf (in Klassen 5/6 nach Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz ) Nachhilfeunterricht in Kleingruppen durch ältere Schüler/innen übernommen werden kann. Die Eltern sollen 2 Euro pro Schüler/Stunde bezahlen; die Abrechnung soll jedoch vollständig von den beteiligten Schülern durchgeführt werden. Ein Zeugnisvermerk soll diese Aktivität dokumentieren. Probleme bestehen zurzeit darin, genügend ältere Schüler/innen für diese Maßnahme zu gewinnen, da ein Einzelunterricht für diese Schüler/innen finanziell interessanter ist.

Aktualisierung, August 2006

Im Schuljahr 2005/06 wurden in der Klassenstufe 5 im Fach Deutsch und in den Klassenstufen 8/9 in Latein entsprechende Maßnahmen angeboten, für das Fach Französisch bestand keine Nachfrage.

Im Schuljahr 2006/07 werden diese Angebote fortgeführt, evtl. finden auch in der Klassenstufe 6 im Fach Deutsch Fördermaßnahmen statt. Im Fach Französisch soll erneut der Bedarf ermittelt werden.

Zwischenzeitlich stehen auch ältere SchülerInnen in ausreichender Zahl für diese Maßnahme zur Verfügung.

 

11. Lebensbausteine

Ausgehend von den Unterrichtsinhalten des Faches Biologie im Bereich der früheren "Sexualerziehung" schlug die Fachschaft Biologie der Schulprogrammarbeitsgruppe schon 2001 vor, sich ebenfalls mit den verschiedenen Aspekten der Lebensorientierung, so wurde dieses Projekt anfänglich benannt, zu beschäftigen.

Auszug aus dem Protokoll vom 29.5.01

".... schlägt der Arbeitsgruppe vor, anlässlich der nächsten kollegiumsinternen Fortbildungsveranstaltung Referentinnen zum Thema "Sexualerziehung" im Rahmen einer Vormittagsveranstaltung einzuladen. Die bisher dem Fach Biologie zugewiesene "Sexualkunde" sei aufgegeben worden, nun müsse "Sexualerziehung" projektorientiert, fächerübergreifend, z.T. geschlechtsdifferenziert durchgeführt und im Schulprogramm verbindlich festgelegt werden. Nachmittags könne sie [Frau Rögels] evtl. eine weitere Referentin zum Thema "Essstörungen" gewinnen, dieser Bereich sei ebenfalls ein Problem der Persönlichkeitsfindung und betreffe nicht nur Mädchen. Frau Hermanns führt in diesem Zusammenhang die "Erlebnispädagogik" in den Grund- und Realschulen an: SchülerInnen würden in bis zu viertägigen Jugendherbergsaufenthalten Probleme der Gruppendynamik sowie der Persönlichkeitsfindung "erleben/erfahren". Frau Iven begrüßt diese Maßnahmen und kritisiert, dass der an unserer Schule durchgeführte Selbstbehauptungskurs nur für Mädchen eingerichtet sei und Jungen nicht einbeziehe."

Zwischenzeitlich wurden zum Thema "Sexualerziehung" verschiedene Gespräche mit den Fachvorsitzenden der beteiligten Fächer geführt, ein besonderes Problem wurde zudem darin erkannt, dass das Fach Biologie an unserer und an vielen anderen Schulen des Landes nur von Frauen unterrichtet wird, was in der Frage der Sexualkunde von z.T. nachteiliger Bedeutung ist.

Situation 2005

Am 6.4.2005 wurde u.a. zum Thema "Sexualerziehung" eine kollegiumsinterne Fortbildungsveranstaltung angeboten; im Schuljahr 2005/06 fanden für die Klassenstufe 6 erstmals thematisch bezogene Projekttage (2,5 Tage) mit teils geschlechtshomogenen Gruppen, von Lehrerinnen und Lehrern betreut, statt.

Die beigefügte Übersicht dokumentiert 21 Lebensbausteine, die weitgehend der Berufswahl, Studienvorbereitung und Gesundheitserziehung zuzuordnen sind. Die Inhalte dieser Bausteine sind im Rahmen dieser Dokumentation z.T. in einem anderen Zusammenhang vorgestellt worden. Die zukünftige Umsetzung ist jedoch vor dem Hintergrund der immer stärkeren Belastung des Kollegiums nicht unbedingt gesichert. Ziel ist es jedoch, in jeder Jahrgangsstufe mindestens einen Baustein zu implementieren.

Aktualisierung, August 2006

Umsetzung der „Bausteine“

  • Be smart – don`t start“

Im Schuljahr 05/06 nahmen die 6. Klassen erneut am Programm „be smart – don`t start“ teil. Diesmal wurde das Projekt durch Peers ( aus Kl.11, 9 ), Biologiekolleginnen, der für die Streitschlichterausbildung zuständigen Kollegin und teilweise einer Fachkraft der Gladbacher Drogenberatung klassenübergreifend als Workshop durchgeführt. Das Projekt war erfolgreich, wobei man sich von Seiten der veranstaltenden Krankenkassen  eine deutlichere Anerkennung der erbrachten Leistungen wünschen würde. Allerdings wird eine erneute Teilnahme an dieser Kampagne in Anbetracht der engen personellen und zeitlichen Ressourcen und der doch eigentlich geringeren Aktualität für unsere Schülerschaft zu Gunsten anderer Projekte in Frage gestellt.

     

  • Kl. 12
  • Drogen im Straßenverkehr

    Fand in Zusammenarbeit mit der Polizei erstmals statt.

 

  • Peereducation
  • Die Ausbildung der ersten Peers verlief erfolgreich und soll von daher weiter fortgeführt werden. Erfreulicherweise konnten sowohl Mädchen wie Jungen für das Vorhaben gewonnen werden, so dass ein weiterer kleiner Schritt in Richtung reflexiver Koedukation  erfolgte.

    Der Einsatz der Peers ist im Rahmen der Suchtprävention nun Ende der Klasse 8 zum Thema Alkohol angedacht. Das Programm muss in dieser Richtung in den entsprechenden Gremien überarbeitet werden.

     

  • Insgesamt stellt sich die weitere Umsetzung der verschiedenen Angebote durch die veränderte Schulsituation (zentrale Leistungsüberprüfungen, enge zeitliche Ressourcen) sehr schwierig dar.

(Marion Rögels, StD’)

 

12. Kooperatives Lernen

Aktualisierung, August 2006

Im August 2006 fand die erste Qualitätsanalyse am FMG statt. Als ein mögliches Entwicklungspotenzial der Schule benannten die Prüfer den Bereich der Binnendifferenzierung des Unterrichts – und sprachen damit ein Bedürfnis des Kollegiums an, das sich dazu bereits in den vergangenen Jahren auf den Weg gemacht hat. Derzeit nehmen 24 Kolleginnen und Kollegen an mehreren Nachmittagen an einer von Frau Leuthen und Frau Rögels geleiteten Fortbildung teil, die das Kooperative Lernen auf eine breite Basis stellen soll. Im Vordergrund stehen dabei die veränderten Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt an unsere Schülerinnen und Schüler sowie der Wunsch nach mehr Teamarbeit im Kollegium.

Die Grundlage dafür wurde bereits vor Jahren geschaffen: Im Jahr 2002 nahmen im Rahmen der Mönchengladbacher Schulgespräche drei Kolleginnen an der damals in Mönchengladbach erstmals stattfindenden First-Level-Akademie bei Norm Green teil. Im Anschluss daran fand eine Einführung in das Kooperative Lernen für das gesamte Kollegium statt.

In den folgenden Jahren nahmen insgesamt zehn weitere Kolleginnen und Kollegen an fünftägigen Einführungsveranstaltungen bei Norm und Kathy Green teil. Leider verließen im gleichen Zeitraum auch zwei der bereits fortgebildeten Kolleginnen die Schule, so dass derzeit etwa ein Sechstel des Kollegiums über eine Art Grundausbildung verfügt.

Darüber hinaus nahmen Frau Leuthen und Frau Rögels an der Ausbildung zur Moderatorin für das Kooperative Lernen teil. Beide sind heute zertifiziert und führen Fortbildungen im Raum Mönchengladbach und in benachbarten Städten und Regionen durch, so auch am FMG selbst. Hier fand im September 2004 eine halbtägige Fortbildung zum Kooperativen Lernen statt, an der das gesamte Kollegium teilnahm.

Die aus dieser Veranstaltung gewonnenen Erkenntnisse spiegeln sich seitdem u.a. in der Referendarausbildung am FMG wider. Es hat sich bei vielen Kollegen eine Kultur der "offenen Tür" durchgesetzt und die Referendarinnen und Referendare nehmen gerne die Möglichkeit wahr, auch in fachfremdem Unterricht zu hospitieren, um die Anwendung der Methoden des Kooperativen Lernens zu beobachten.

Auch in der Elternarbeit sind Elemente des Kooperativen Lernens zu beobachten. So wurden bei allen Klassenpflegschaftsversammlungen der fünften Klassen Methoden angewendet, die sowohl im Unterricht als auch in der Elternarbeit erfolgreich eingesetzt werden können. Auf diese Art und Weise soll eine bessere Grundlage zur Kooperation mit den Elternhäusern erzielt werden (in der Hoffnung, dass man sich bereits in den unteren Klassen so gut kennen lernt, dass man die in höheren Klassen oft auftretenden Probleme gemeinsam meistern kann). In diesem Zusammenhang haben die Eltern erfahren, dass der Unterricht am FMG auf die Bedürfnisse ihrer Kinder eingeht, damit sie auf die an sie gestellten Erwartungen ihrer Umwelt besser reagieren können.

An den Tagen der Offenen Tür im November 2005 und 2006 konnten Eltern und Besucher einen Einblick in das Kooperative Lernen gewinnen, das an diesem Tag im Schnupperunterricht vorgeführt wurde. Hier wurde beispielhaft deutlich, dass am FMG großer Wert auf ein kooperatives und soziales Miteinander gelegt wird.

Am 9. August 2006 beschloss die Lehrerkonferenz, dass ein Teil des Kollegiums im Schuljahr 2006/07 an einer von der Stadt Mönchengladbach angebotenen schulbegleitenden Fortbildungsmaßnahme zum Kooperativen Lernen teilnehmen wird – Startschuss für die regelmäßige und nachhaltige weitere Fortbildung des Kollegiums.


Annette Leuthen, StR’

Letztes Update:
Mittwoch, 7. September 2011